Bemerkungen zur Ideenlehre

 

 

Bemerkung zur Ideenlehre

Tatsächlich ist die Idee oder der Begriff ein eigenes Reich gegenüber der gewöhnlichen Realität, wie Platon meinte. Nur ist der Grund ein anderer. Der Begriff ist ein vom Menschen gesetzter und damit eine Abstraktion der Realität. Genauer gesehen ist aber Realität selbst schon der Begriff. So wie Folge und Grenzwert sich zueinander verhalten, verhält sich Empfindung, Realität einerseits und Begriff andrerseits zueinander. Der Begriff ist der Folge der Empfindungen gegenüber (im Allgemeinen) transzendent. Es bedarf keiner Vermittlung. Es ist der Wechsel von passiver Verarbeitung und akiver Setzung.

Ein Anderes ist die Frage, wie aus dem Einen das Viele entsteht. Emanation erklärt nichts, wie die Neuplatoniker meinen. Auch eine überzeitliche mathematikanaloge Teilhabe à la Spinoza nicht. Im Einen muss bereits die Differenz enthalten sein, wie Hegel richtig bemerkte.

Regelfolgen (zu Wittgenstein)

Regelfolgen

Eine kleine Reflexion zum Regelfolgen über das Wittgenstein mehrfach selbstkritisch diskutiert hat. Es wird hier die These vertreten, dass Regelfolgen ohne Intentionalität nicht funktioniert, da es beliebig viele Fortsetzungen gibt. Reine Empirie reicht hier nicht aus.

Die Dialektik des Regelhaften habe ich meiner matrialen Bedürfnistheorie zugrunde gelegt.