Woher kommt die Masse?

Masse

 

Kann man Masse ohne Masse bauen? So fragte Wheeler, wie Frank Wilczek berichtet. Ja. Wenn man bedenkt, dass Materie aus Photonen aufgebaut ist und diese die inhärente Tendenz haben, sich zu versammeln und miteinander zu interagieren, was noch nicht der mainstream der etablierten Physik glaubt. Doch wer glaubt, Licht verstanden zu haben, ist weit von jeder Erkenntnis entfernt, bemerkte Einstein. Schwere Masse ist nach ihm aber gleichbedeutend mit träger Masse. Was  dieser Ansicht der photonenerzeigten Masse keine Schwierigkeiten bereitet. Da Photonen massefrei sind, andrerseits aber mit der Materie aber Masse erzeugen, ist die Wheelersche Frage positiv zu beantworten.

Nicht nur das, ebenso kann man fragen, ist es möglich Ladung ohne Ladung zu erzeugen? Auch diese Frage erhält ihre positive Antwort in der Photonentheorie. Der Spin eines Photons erzeugt beim Photon keine Ladung, Photonen sind ladungsfrei. Und doch erzeugt er die Ladung eines Elektrons und eines Positrons. Und macht auch den Zusammenhang von magnetischem und elektrischen Feld einer elektromagnetischen Welle verständlich. Das magnetische Feld ist der Wechsel des elektrischen Feldes, indem die im elektrischen Feld gleichgerichteten Spins sich gerade umorientieren. Der Magentismus erzeugt kein elektrisches Feld, sondern sein Vorzeichen ist das Resultat der homogen entstandenen Ausrichtung der Spins.

Das sind nur Beispiele eines allgemeinen Prinzips: So entsteht Realität aus der Virtulität oder anders formuliert, sind sie die Pole einer gemeinsamen Struktur. So ist es mit Sollen und Wollen, mit Integral und Differenzial, mit matrialer und tekialer Struktur…

Veröffentlicht unter Physik

Gibt es ihn, den freien Willen?

freier Wille

Der Artikel versucht, die notwendige logische Bedingung für den freien Willen darzustellen. Gegenwärtige positivistisch verkürzte Diskussionen beruhen auf  einer rein synchronen Logik, die ihre Entstehung vernachlässigt und so zu fatalen Fehleinschätzungen kommen, die den Menschen und ihrem gesellschaftlichen Leben nicht gerecht werden. Auch Tiere können einen freien Willen haben, sofern sie eine gewisse Stufe der Bildbildung (Objektbildung) erreichen.

Topologie

Topologie

Es ist bisher der Anfang der mengentheoretischen Topologie entwickelt. Geplant ist eine Weiterführung bis zur algebraischen Topologie. Topologie ist auch für die Anthropologie wichtig. Das wird an anderer Stelle entwickelt.

Regelfolgen (zu Wittgenstein)

Regelfolgen

Eine kleine Reflexion zum Regelfolgen über das Wittgenstein mehrfach selbstkritisch diskutiert hat. Es wird hier die These vertreten, dass Regelfolgen ohne Intentionalität nicht funktioniert, da es beliebig viele Fortsetzungen gibt. Reine Empirie reicht hier nicht aus.

Die Dialektik des Regelhaften habe ich meiner matrialen Bedürfnistheorie zugrunde gelegt.

Der Körper der Prädikative

Prädikative

Es wird hier spielerisch untersucht, ob die primäre Logik der Prädikative, der dynamischen Bilder und Prä-Begriffe, einen algebraischen Körper bilden. Kritisch war vorallem die Frage, ob es negative Prä-Begriffe gibt bezüglich der Konjunktion. Diese Frage führte mich in die Psychopathologie, in der Spuren der Auflösung sichtbar sind. Dem bisherigen Ansatz (in der matrialen Bedürfnistheorie) der Intentionalität von den Abwesenheitssituationen in die Anwesenheitssituationen, die die positiven Bilder und Prä-Begriffe verständlich macht, gesellt sich jetzt die Inversion der Aversion von Anwesenheitssituationen in die Abwesenheitssituationen zur Seite, die sich in der Angst zeigen.

Auf einer entwickelteren Ebene, der Konflikttheorie,  erscheint ein Analogon hierzu, die Verdrängung.

Gegenwärtiger Zustand

Gegewärtiger Zustand

Wie kann man aus dem Zustand der Desorientierung und Sinnentleerung herausfinden? Indem man unseren gegenwärtigen Zustand wie eine Krankheit betrachtet, deren Symptome auf die Ursachen deuten können. Dazu ist wichtig, die Gegenwart als solche ernst zu nehmen und Schuldzuweisungen zu unterlassen, auch wenn es partiell Schuldige geben mag. Die „Schuld“, die Aitia, liegt viel tiefer und hängt mit unserer Begriffsbildung zusammen. In den Symptomen sind nicht nur die Fehlleistungen zu sehen, sondern die hilflose Methode zu retten, was noch zu
bewahren sich lohnt. Die Ursprünge liegen bereits in unserem Versuch, durch Logik und Sprache uns der Welt zu vergewissern, sie uns dienstbar zu machen. Doch dies erweist uns keinen wirklichen Dienst. Auch Nietzsches Gottesersatz, der Übermensch, ist nur Symptom einer misslungen Methode. Es geht nicht um Stärke und Kraft, es geht um die Rückbesinnung, an der Gabelung der Herakles, den steinigen Weg zu wählen.