Sprache

Sprache

 

Gibt es Zeichen, die nicht täuschen?  Zeichen, die es nicht erlauben, falsch interpretiert zu werden, da sie nicht interpretiert werden müssen und auch nicht können. Zeichen, die kein Zweifel zulassen, weil ihre Trennung vom Bezeichneten nicht existiert.
Die eine übergeordnete Einheit bilden und doch einen Unterschied zulassen, der das Zeichen ermöglicht. Ohne mögliche Zweideutigkeit.
Es ist ein Ganzes, das gerade zerbricht.

Gibt es ihn, den freien Willen?

freier Wille

Der Artikel versucht, die notwendige logische Bedingung für den freien Willen darzustellen. Gegenwärtige positivistisch verkürzte Diskussionen beruhen auf  einer rein synchronen Logik, die ihre Entstehung vernachlässigt und so zu fatalen Fehleinschätzungen kommen, die den Menschen und ihrem gesellschaftlichen Leben nicht gerecht werden. Auch Tiere können einen freien Willen haben, sofern sie eine gewisse Stufe der Bildbildung (Objektbildung) erreichen.

Regelfolgen (zu Wittgenstein)

Regelfolgen

Eine kleine Reflexion zum Regelfolgen über das Wittgenstein mehrfach selbstkritisch diskutiert hat. Es wird hier die These vertreten, dass Regelfolgen ohne Intentionalität nicht funktioniert, da es beliebig viele Fortsetzungen gibt. Reine Empirie reicht hier nicht aus.

Die Dialektik des Regelhaften habe ich meiner matrialen Bedürfnistheorie zugrunde gelegt.

der Körper der Prädikative

Prädikative

Es wird hier spielerisch untersucht, ob die primäre Logik der Prädikative, der dynamischen Bilder und Prä-Begriffe, einen algebraischen Körper bilden. Kritisch war vorallem die Frage, ob es negative Prä-Begriffe gibt bezüglich der Konjunktion. Diese Frage führte mich in die Psychopathologie, in der Spuren der Auflösung sichtbar sind. Dem bisherigen Ansatz (in der matrialen Bedürfnistheorie) der Intentionalität von den Abwesenheitssituationen in die Anwesenheitssituationen, die die positiven Bilder und Prä-Begriffe verständlich macht, gesellt sich jetzt die Inversion der Aversion von Anwesenheitssituationen in die Abwesenheitssituationen zur Seite, die sich in der Angst zeigen.

Auf einer entwickelteren Ebene, der Konflikttheorie,  erscheint ein Analogon hierzu, die Verdrängung.

Gedanken zu Gödel und Primzahlen

Gedanken zu Gödel und Primzahlen

Anlass zur Beschäftigung mit Primzahlen (von der ihr eigenen Faszination abgesehen) der Versuch, den Gedanken Gödels zu überprüfen, der besagt, dass viele Teile der Mathematik einen objektiven Status haben, da es Dinge gibt, die wir nicht (richtig) verstehen und daher ihren Ursprung nicht im menschlichen Denken haben können.

Ich wollte das durch die Untersuchung der Primzahlen widerlegen, da ihr Konzept doch sehr einfach ist, die multiplikativen Atome der natürlichen Zahlen, die menschlichen Ursprungs sind, obwohl wir noch große Schwierigkeiten mit ihnen haben. Man denke an etwa an die Riemannsche Vermutung bzgl. der Zetafuktion.

Ich stellte also ein Schema zur systematischen Untersuchung der Primzahlen bereit und wollte die These der Unendlichkeit der Primzahlzwillinge beweisen. Ich war mit ziemlich sicher, eine Methode (von kohärenten Zyklen) gefunden zu haben, aber der entscheidende Beweisschritt entzog sich, da das Beweismittel schneller ins Unendliche ging als das zu Beweisende. Das scheint mir dennoch die These nicht zu widerlegen, dass Primzahlen Menschenwerk sind. Die Schwierigkeit hat eventuell eher etwas mit dem Begriff und Gebrauch des Unendlichen zu tun.